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Marktplatz für Ausbildungsplätze und Arbeitsstellen
Ein Bericht von Martin Mönikes
„Marktplatz für Ausbildungsplätze und Arbeitsstellen“ war die Job-Börse am Dienstag in der Langenfelder Stadthalle überschrieben. Dem Motto entsprechend wuselten wie auf einem belebten Markt mehr als 1500 Menschen durch die Räume der Stadthalle. Im Foyer, in den Sälen, sogar auf der Bühne im großen Saal präsentierten sich 47 Firmen, Verbände und Weiterbildungseinrichtungen.„Hier kann ich mich nicht nur informieren, sondern sogar konkret bewerben“, stellte zum Beispiel Mounain Elouadari erfreut fest. Der Marokkaner füllte bei Tanja Hummelt, der Personalreferentin der readybank AG gleich eine Bewerbungsvordruck aus. 30 freie Stellen waren bei der WestLB-Tochter zu besetzen. Teilweise wurde gleich im Familienverbund nach Arbeit gesucht. Petra Engels, Pharmakantin aus Monheim, gehört zu den Mitarbeitern, die Ende November bei Schwarz-Pharma/UCB freigestellt werden, sie knüpfte über eine Zeitarbeitsfirma Kontakte zum St. Martinus-Krankenhaus. Ihre Tochter Isabel, verlässt im Sommer die Lise-Meitner-Realschule und fand in der Halle Ansprechpartner für eine angestrebte Ausbildung im Bereich Alten- oder Krankenpflege. Auch Interessenten, die bereits im Job sind, suchten und fanden Veränderungs- und Verbesserungsmöglichkeiten. Mechatroniker Lars Hencker zum Beispiel war aus Hilden angereist und stieß bei den nach Branchen sortierten Angeboten der Arbeitsagentur auf eine passende Ausschreibung für die Montage von Fahrzeugteilen. In einigen Fällen hatten Firmen sogar eigene Auszubildende mitgebracht, um die jungen Besucher anzusprechen. Am Stand von Dreidoppel GmbH, die im Sommer 2009 vier Auszubildende suchen, waren es die angehende Industriekauffrauen Lena Hoffmeister oder Sergüll Menekseli, die über ihren berufspraktischen Alltag berichteten. Nebenwirkungen waren erwünscht, so erfuhren dank der ebenfalls anwesenden Fachkraft für Lebensmitteltechnik, die Aromaproben vorstellte, einige Besucher, was Dreidoppel herstellt.
Im Nebenfoyer gab es die Möglichkeit, sich beim Film „Das Vorstellungsgespräch – worauf es ankommt“, das nötige Wissen in anschaulicher Form anzueignen.
Fröhliche Gesichter nicht nur an den Ständen sondern auch bei den Verantwortlichen von der Arbeitsagentur und beim Schirmherrn, MdL Hans-DieterClauser. „Das Zusammentreffen von Schule und Wirtschaft“ ist optimal. Der Chef der Agentur Düsseldorf, Peter Jäger, zeigte sich „hellauf begeistert“ und sah sich durch die Besucherströme in der Wahl des Standortes bestätigt. Die Agentur wird anschließend auswerten, wie viele der bei ihr als arbeitslos Gemeldeten durch die Job-Börse vermittelt werden konnten.
Der Zusammenschluss so vieler starker Partner führte zu einem fast unbegrenzten Angebot an Arbeits- und Ausbildungsstellen. Die im Vorfeld genannten Zahlen wurden weit überschritten, nicht nur dank der Mitwirkung der Bundeswehr, die -so Oberst Joachim Sandem – „von Oktober 2008 bis Ende 2010 knapp 10.000 Stellen anbietet“. Bescheiden dagegen Heinz Josef Brand, Chef der Langenfelder Feuerwehr. Mit einem großen Feuerwehrwagen als Blickfang suchte er auf dem Vorplatz nur nach zwei Brandmeisteranwärtern für April 2009.
Info Job-Börse
Bei der Job-Börse wurden auch die Preisträger des Gewinnspiels „Richtig bewerben“ bekannt gegeben. Die Jury bewertete die Bewerbungen der Berufsvorbereitungsklasse der VHS Langenfeld mit dem ersten Platz, es folgte die WFHF 12 C der Kollegschule Opladen, der dritte Preis ging an die 9 B der Kopernikus Realschule Langenfeld. Die Erstplatzierten konnten von MdL Hans-Dieter Clauser und Agentur-Chef Peter Jäger Schecks für die Klassenkassen im Gesamtwert von 500 Euro entgegennehmen. Sechs andere Schulklassen erhalten einen pfiffigen Trostpreis als Belohnung für ihre Teilnahme: ein Personalberater kommt zu einer Unterrichtsstunde in die Schule.
Foto: Hans-Dieter Clauser MdL im Gespräch mit der Bundeswehr
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