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  Co-Pipeline: Offener Dialog statt Sprachlosigkeit
Wieder einmal stellten sich Bezirks- und Landesregierung nicht den besorgten Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. Auf die Einladung zur Sondersitzung des Stadtrates in Langenfeld antwortete das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: "In Abstimmung mit dem Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie und dem Innenministerium teile ich Ihnen mit, dass keines der Ressorts an der Sondersitzung teilnehmen wird." Weiter heißt es: "Die Landesregierung geht davon aus, dass mit der Planergänzung alle Monita des Oberverwaltungsgerichts Münster sachgerecht abgearbeitet sind".

Clauser: "Meine Enttäuschung über die Schweigsamkeit der Landesregierung ist maßlos. Ich habe jede Gelegenheit genutzt und auf eine Teilnahme gedrängt. Auch wenn letztendlich die Gerichte über die Inbetriebnahme der CO-Pipeline entscheiden werden, müsste die Landesregierung endlich einmal deutlich machen, dass sie die Sorgen und Ängste der Menschen aus dem südlichen Kreis Mettmann ernst nimmt."

Dialog statt Sprachlosigkeit fordert der Abgeordnete!

Unverfroren empfindet Clauser die Sturheit der Bezirksregierung. "In diesem Haus läuft beim Thema CO-Pipeline kommunikationstechnisch und fachlich vieles daneben."

Hans-Dieter Clauser, der selbstverständlich an der Sondersitzung des Langefelder Stadtrates teilgenommen hat, bekräftigt erneut, dass die Gegner der Kohlenmonoxid-Leitung auf ihn zählen können. Clauser: "Ich werde an der Sondersitzung des Umweltausschusses am 27.11.2008 teilnehmen und darauf achten, dass alle offenen Fragen zum Planergänzungsbeschluss, der ohne öffentliche Beteiligung beschlossen wurde, sowie zum Alarm- und Gefahrenabwehrplan oder zu den Ausführungsmängeln beim Bau der Pipeline gestellt und beantwortet werden."
Datum: 12.11.2008
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